10.21.06
Aus dem Index - in den Sinn
Google geht rigoros gegen Webmaster vor, die zu faulen Tricks greifen, um den Suchmaschinen relevanten Content zu präsentieren. Wohlgemerkt: Lediglich dem Spider, für den Internetnutzer bleibt dieser vorgegaukelte Inhalt im Verborgenen.
Die Konsequenz für einen mutmaßlichen Übeltäter ist der Rauswurf aus dem Google-Index. Im Klartext: Die betroffene Seite ist bei Google nicht mehr zu finden. Bis die Presse davon Wind bekommt, fallen die Besucherzahlen in den Keller. Vergangenen Sonntag sei es den Betreibern der Webseite aufgefallen, wobei Google durch eine E-Mail warnte:
“Während der Indexierung Ihrer Webseiten mussten wir feststellen, dass Sie auf Ihrer Seite Techniken verwenden, die gegen unsere Richtlinien für Webmaster verstoßen”
Der Handlungsspielraum des Empfängers ist nach Erhalt der Nachricht recht beschränkt. Nach einer Frist von dreißig Tagen kann der Webmaster um Wiederaufnahme bitten. Dass es auch mal schneller gehen kann, bewies die Wiederaufnahme von bmw.de, die Site des Autoherstellers war nach wenigen Tagen wieder bei Google zu finden.
Aber in diesem Fall werden es wohl derer dreißig, so weit wage ich mich aus dem Fenster der Wahrsagung, die Leipziger Messe GmbH ist halt nicht BMW, wobei das Argument von Seiten des Messe-Webmasters sicherlich schon Verwendung fand.
Um zur Themeneinleitenden Überschrift zu finden, kann ich es jedem nur empfehlen, einen Blick auf die Alexa-Traffic-Daten zu riskieren. Abermals wage ich mich weit hinaus, indem ich einen starken Anstieg der Besucherzahlen für leipziger-messe.de voraussage.
